Vergleiche Veranstalter nach echten Bewertungen — Gesamtnote, Preis-Leistung und Weiterempfehlung. Buche sicher beim Profi und kenne deine Rechte.
Viel bewertet
Herzlich willkommen bei Reiseveranstalter.com, Ihrem Informations- und Bewertungsportal rund um Reisen und Reiseveranstalter. Wir stellen Ihnen die bekanntesten deutschen Reiseveranstalter vor und präsentieren echte Bewertungen von Urlaubern für Urlauber — damit Ihr nächster Urlaub perfekt wird.
Jeder Urlauber kann positive wie kritische Bewertungen abgeben; sie werden mit der Abgabe veröffentlicht. Bewertungen, die gegen die guten Sitten oder geltendes Recht verstoßen, behalten wir uns vor nicht zu publizieren. Geben Sie nach Möglichkeit die Vorgangsnummer Ihres Veranstalters an: Bei gültiger Vorgangsnummer wird Ihre Bewertung überprüft und als verifiziert hervorgehoben.
Für das Teilen Ihrer Erfahrung bedanken wir uns: Bei mehr als 100 Wörtern erhalten Sie einen Reisegutschein für das Online-Reisebüro Reise.de im Wert von 50 Euro. Wir wünschen Ihnen eine traumhafte Reisezeit!
Wissen, das absichert
Beim Veranstalter buchen heißt: rechtlich auf der sicheren Seite. Insolvenzschutz, ein fester Ansprechpartner und klare Mängelrechte. Unser Ratgeber erklärt die Pauschalreiserichtlinie verständlich.
Aktuelles
19. Oktober 2026 09:32
Österreich erlebt 2026 einen historischen Wandel im Buchungsverhalten: Gleich drei unabhängige Studien – die Sommerpotenzialstudie der Österreich Werbung, die MARKET-Omnibusstudie der Restplatzbörse und der Ruefa Reisekompass – belegen, dass fast die Hälfte aller Österreich-Urlauber erst im letzten Monat vor der Abreise bucht. Das bedeutet für dich als Reisende:r: Der Markt an attraktiven Last-Minute-Angeboten ist 2026 so groß wie seit Jahren nicht mehr – und du kannst davon profitieren.

Die Ergebnisse sind eindeutig und kommen aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Die Sommerpotenzialstudie 2026 der Österreich Werbung zeigt ein differenziertes Bild: Trotz der Auswirkungen des Iran-Krieges – steigende Energie- und Kraftstoffpreise, Flugsperren über dem Nahen Osten und zunehmende Verunsicherung – bleiben die Reiseabsichten in den zehn Kernmärkten auf hohem Niveau. Das Besondere dabei: 48 % des Österreich-Kernpotenzials planen erst in den letzten vier Wochen vor der Abreise zu buchen.
Für die Erhebung wurden 10.000 Personen in zehn europäischen Kernmärkten zu ihren Reiseplänen befragt. Die Kernergebnisse sind bemerkenswert: Die Nachfrage bleibt robust, gleichzeitig verändert sich das Verhalten: Gäste konzentrieren sich stärker auf eine Hauptreise und buchen kurzfristiger. Zwischen 50 und 70 Prozent der Reisenden hatten zum Befragungszeitpunkt ihren Urlaub noch nicht oder nicht vollständig gebucht.
Parallel dazu belegt die MARKET-Omnibusstudie im Auftrag der Restplatzbörse ähnliche Trends direkt unter Österreicherinnen und Österreichern: Laut Restplatzbörse planen 62 % der Österreicher:innen heuer einen Sommerurlaub ab 7 Tagen, doch erst 44 % dieser Personengruppe haben gebucht. Der Rest möchte zwar verreisen, wartet mit der Buchung aber noch zu. In Zahlen bedeutet das: 25 % weniger Sommerurlaube wurden frühzeitig fix gebucht als im Vorjahr.
Die Unsicherheiten im globalen Umfeld beeinflussen das Buchungsverhalten. Gäste entscheiden sich deutlich spontaner. Doch das ist nicht der einzige Grund. Hintergrund seien die Verunsicherung vieler Reisender in den vergangenen Monaten. Diskussionen rund um Flugkapazitäten, die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sowie steigende Lebenshaltungskosten hätten dazu geführt, dass zahlreiche Urlauber:innen ihre Reiseentscheidung länger als üblich hinausgezögert haben. Gleichzeitig seien zusätzliche Kapazitäten in beliebten Urlaubsdestinationen aufgebaut worden.
Das Ergebnis dieser Kombination bringt erstmals seit mehreren Jahren wieder spürbar mehr Last-Minute-Angebote. Laut der österreichischen Reisebüro-Kette Ruefa sorgen spätere Buchungsentscheidungen und zusätzliche Kapazitäten in den Zielgebieten für mehr Auswahl und attraktive Preise.
Ruefa-Geschäftsführer Michele Fanton bringt es auf den Punkt: „Viele Kund:innen haben ihre Buchungsentscheidung heuer bewusst später getroffen. Die Unsicherheiten haben dazu geführt, dass manche zunächst abgewartet haben. Das sorgt nun dafür, dass in vielen Destinationen wieder attraktive Last-Minute-Angebote verfügbar sind. Wer bei Reiseziel oder Reisetermin flexibel ist, kann aktuell sehr gute Schnäppchen finden."
Das kurzfristige Buchungsverhalten bedeutet nicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher am Reisen sparen wollen. Die Zahlen des Ruefa Reisekompasses zeigen ein ambivalentes Bild: Die Reiselust war und ist dabei ungebrochen – laut Ruefa Reisekompass planen 9 von 10 Österreicher:innen im Jahr 2026 mindestens eine Reise, das durchschnittliche Budget liegt bei rund 2.200 Euro pro Person.
Gleichzeitig wird jeder Euro mit Bedacht eingesetzt: Während 43 % (+2 % gegenüber 2025) der Österreicher:innen sich von der aktuellen Teuerung in ihren Reiseplänen kaum beeinflussen lassen, planen 15 %, die günstigere Nebensaison zu nutzen, 13 % möchten von Frühbucher-Angeboten profitieren und weitere 12 % beabsichtigen, am Urlaubsort zu sparen.
Auf europäischer Ebene bestätigt die Sommerpotenzialstudie: In allen Märkten sind die Ausgabenpläne gegenüber dem Vorjahr gestiegen; rund 40 % planen höhere Budgets. Gleichzeitig vergleicht die Mehrheit intensiv Preise vor der Buchung. Ein Widerspruch? Nein – sondern der neue Normalzustand: mehr ausgeben, aber klüger buchen.
Der Last-Minute-Trend kommt Österreich als Last-Minute-Reiseziel in mehrfacher Hinsicht zugute. Die neue Sommerpotenzialstudie zeigt: 13 Mio. Reisende haben Österreich bereits fix geplant – weitere 11 Mio. sind noch als Potenzial erreichbar. Kurzfristige Buchungen nehmen zu: Viele haben noch nicht oder nur teilweise gebucht – bis zu 43 % entscheiden sich erst im letzten Monat.
Mit stabiler Nachfrage, kurzfristigen Buchungstrends und einer anhaltend hohen Reiselust in Europa blickt Österreichs Tourismus optimistisch auf die kommenden Monate. Bei der Präsentation der aktuellen Sommerpotenzialstudie der Österreich Werbung gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich verwiesen Astrid Steharnig-Staudinger und Susanne Kraus-Winkler auf die Vorteile Österreichs als sichere und gut erreichbare Destination.
Was Österreich als Reiseland besonders stark macht: Österreich punktet mit Natur, Bergen, Wasser, Wandern und Städten – je nach Markt ergänzt durch Kulinarik, Wellness oder Tradition. Kultur und Musik spielen eine wichtige Rolle: Für ein Drittel des Österreich-Potenzials sind sie ein Mehrwert, für 16 % ein eigenständiger Reiseanlass. Gerade diese breite Angebotspalette macht spontane Buchungen einfacher – ob Bergwanderung, Wellnesstag oder Städtetrip nach Wien.
Für die heimische Touristikbranche ist die Diagnose eindeutig: Für die Touristik wird es heuer ein starkes Last-Minute-Jahr, die Buchungsflaute der zurückliegenden Monate scheint vorbei. Das geht unisono aus der MARKET-Omnibusstudie im Auftrag der Restplatzbörse, dem „Ruefa Reisekompass" sowie der bundesdeutschen TDA (Travel Data + Analytics) hervor.
Erstmals seit mehreren Jahren ist heuer auch wieder ein spürbares Last-Minute-Angebot am Markt verfügbar. Das betrifft nicht nur Pauschalreisen in weit entfernte Ziele, sondern ganz besonders den Österreich-Urlaub selbst, bei dem der Wegfall langer Flüge zusätzliche Spontanität ermöglicht. Besonders gefragt sind heuer die Türkei, Kroatien, Italien, Bulgarien, Griechenland, Spanien und Portugal. – doch auch Österreich selbst wird für Last-Minute-Buchungen immer attraktiver.
Helmut Schönbacher, Geschäftsführer der Restplatzbörse, fasst den Trend so zusammen: „Die Menschen wollen weiterhin verreisen, entscheiden sich aber deutlich später." Wer also auf reiseveranstalter.com nach einer spontanen Auszeit sucht, ist 2026 genau richtig: Das Angebot an kurzfristig verfügbaren Reisen ist breiter als seit Jahren.
Der Last-Minute-Trend geht 2026 Hand in Hand mit einem wachsenden Nachhaltigkeitsbewusstsein. Nachhaltigkeitsaspekte, d. h. ökologische und soziale Verantwortung, sind den Österreichern auf ihren Reisen wichtig – dieses Jahr ist sogar eine minimale Steigerung der Zustimmungswerte und der allgemeinen Zahlungsbereitschaft für ein nachhaltigeres Reisen im Vergleich zum Vorjahr auf 56 % (+1 %) erkennbar.
Das passt gut zu Österreich als Erlebnisreise-Destination: Wer kurzfristig bucht und dabei auf kurze Anreisewege setzt – etwa per Bahn oder eigenem Pkw statt Langstreckenflug – kombiniert Spontanität mit ökologischer Vernunft. Österreich hat sich in der Tourismusstrategie „Vision T" klar für eine nachhaltige Gestaltung des Tourismus ausgesprochen. Und auch auf Seiten der Reisenden gilt: Trotz der volatilen Weltlage bleibt die Zahlungsbereitschaft der Urlauber stabil: Lediglich 12 Prozent der Befragten gaben an, ihr Budget für den Sommerurlaub reduzieren zu wollen.
Die Studien liefern klare Handlungsempfehlungen. Wer jetzt spontan bucht, profitiert von attraktiven Konditionen – wenn er oder sie die richtigen Strategien kennt:
Wer individuelle Reisen bevorzugt, findet im österreichischen Last-Minute-Markt 2026 besonders gute Chancen – vom Alpenwellness bis zum Städtetrip. Auch für Familienurlaub lohnt es sich, kurzfristig zu schauen: Gerade im Herbst sind viele Kapazitäten noch frei.
Passende Angebote: Last Minute Reisen · Pauschalreisen · Erlebnisreisen · Individualreisen
Gleich zwei Faktoren treffen aufeinander: Viele Reisende haben ihre Buchung wegen globaler Unsicherheiten hinausgezögert – und gleichzeitig haben Anbieter ihre Kapazitäten ausgebaut. Laut Ruefa und der Restplatzbörse sorgt das dafür, dass 2026 erstmals seit Jahren wieder ein klassisches Last-Minute-Marktgeschehen zu beobachten ist, mit mehr Auswahl und attraktiveren Preisen für Spätentschlossene.
Laut der Sommerpotenzialstudie der Österreich Werbung planen 48 % des Österreich-Kernpotenzials, erst in den letzten vier Wochen vor Abreise zu buchen. Die MARKET-Omnibusstudie der Restplatzbörse zeigt zudem, dass 56 % der reisewilligen Österreicher:innen zum Befragungszeitpunkt noch gar nicht gebucht hatten – ein Minus von 25 % gegenüber dem Vorjahr bei den Frühbuchungen.
Österreich selbst ist als Nahdestination ideal für spontane Kurzurlaube – ohne Fluglotterierisiko und mit kurzen Anreisezeiten. Im Ausland zählen laut Ruefa aktuell Türkei, Kroatien, Italien, Griechenland, Spanien und Portugal zu den attraktivsten Last-Minute-Zielen für österreichische Reisende.
Ja – gerade bei Österreich-Reisen. Wer kurzfristig per Bahn oder Auto ins Inland fährt, hat eine deutlich bessere CO₂-Bilanz als bei einer Fernreise. Die Österreich Werbung verfolgt mit der Tourismusstrategie „Vision T" klare Nachhaltigkeitsziele. Laut Ruefa Reisekompass ist die Zahlungsbereitschaft für nachhaltigeres Reisen unter Österreicherinnen und Österreichern auf 56 % gestiegen.
Das kommt auf deine Prioritäten an. Frühbucher sichern sich die Traumunterkunft und beste Verfügbarkeit – 13 % der Österreicher planen laut Ruefa Reisekompass bewusst so. Last-Minute-Reisende profitieren dagegen von Preisrabatten und einem aktuell ungewöhnlich breiten Angebot. Wer flexibel ist, fährt 2026 mit der spontanen Buchung besonders gut.
Das Durchschnittsbudget liegt laut Ruefa Reisekompass bei rund 2.200 Euro pro Person. Laut ÖAMTC Reisemonitoring 2026 plant die Mehrheit der Reisenden trotz Teuerung nicht, grundsätzlich zu sparen – sie wählen stattdessen klügere Buchungsstrategien wie Preisvergleiche, Nebensaison oder eben Last-Minute-Angebote.
Weiterlesen18. Oktober 2026 09:32
Gleich zwei bekannte Reiseveranstalter mit Zypern-Schwerpunkt haben in den vergangenen Jahren Insolvenz angemeldet – und die Lehren daraus sind für Last-Minute-Bucher heute aktueller denn je: Attika Reisen, über Jahrzehnte einer der führenden deutschen Spezialisten für Griechenland und Zypern, stellte Ende November 2023 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München. Fast zeitgleich geriet der rumänische Veranstalter Cocktail Holidays in eine schwere Schieflage und ließ Hunderte Reisende auf Zypern und anderen Mittelmeerinseln gestrandet zurück. Was bedeutet das für dich als Last-Minute-Urlauber, der heute spontan nach Zypern reisen möchte?

Attika Reisen, ein renommierter Reiseveranstalter, der sich seit mehr als 45 Jahren auf maßgeschneiderte Reisen nach Griechenland und Zypern spezialisiert hatte, meldete Insolvenz an. Die schlechten Nachrichten wurden öffentlich, als Attika Reisen am 27. November einen Insolvenzantrag stellte; als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Philip Heinke von der Kanzlei Jaffé aus München bestellt.
Die Pleite des traditionellen Reiseunternehmens mit Fokus auf Griechenland und Zypern kam durchaus überraschend – hatte der Tourismus in Hellas in der zurückliegenden Saison doch Rekordumsätze zu verzeichnen. Medienberichten zufolge erfolgte der Niedergang von Attika Reisen nach dem kürzlichen Tod des Geschäftsführers Michael Karavas.
So hatte der Veranstalter erst im Jahr zuvor eine neue Luxussparte lanciert, war in das Geschäft mit Privatunterkünften eingestiegen und bot erstmalig Langzeitpakete für Wintergäste in Griechenland an. Auf seiner Website bezeichnete sich das Unternehmen noch zum Zeitpunkt der Insolvenz als „führenden Spezialveranstalter für Reisen nach Griechenland und Zypern".
Der Fall zeigt: Selbst etablierte Zypern-Spezialisten mit Jahrzehnten Markterfahrung sind vor einem plötzlichen Aus nicht gefeit. Umso wichtiger ist es für Last-Minute-Urlauber, die spontan nach Zypern buchen, die richtigen Schutzmaßnahmen zu kennen – und zu nutzen.
Rund zwei Jahre später sorgte ein weiterer Veranstalter für Schlagzeilen. Der rumänische Reiseveranstalter Cocktail Holidays geriet an den Rand der Insolvenz und ließ Reisende auf Mittelmeer-Destinationen – darunter Griechenland, Spanien, Zypern und die Türkei – gestrandet zurück. Die plötzliche finanzielle Schieflage folgte auf ein Jahr, in dem bereits mehrere europäische Reiseunternehmen, darunter Great Little Escapes, Jetline Holidays und MixxTravel, den Betrieb eingestellt hatten.
Cocktail Holidays, 1993 gegründet und in Bukarest ansässig, bot Gruppenreisen zu populären Mittelmeerzielen wie Griechenland, Spanien und Zypern an. Der Veranstalter verzeichnete ernste finanzielle Schwierigkeiten, wobei 400 bis 500 Reisende von stornierten Buchungen direkt betroffen waren. Kunden, die an ihren Zielorten ankamen, mussten feststellen, dass ihre Hotelreservierungen ungültig waren.
Mehrere Reisebüros warfen Cocktail Holidays vor, notwendige Zahlungen an Hotels für Aufenthalte in Spanien, Griechenland und Zypern nicht geleistet zu haben, und sahen sich gezwungen, selbst für die Pakete aufzukommen.
Bei Attika Reisen greift zum Glück das deutsche Sicherungssystem. Attika Reisen war durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) geschützt – dies ist für größere Reiseanbieter mit mehr als zehn Millionen Euro Jahresumsatz verpflichtend. Der DRSF, der von den Veranstaltern selbst finanziert wird, veröffentlichte den Insolvenzantrag auf seiner Webseite und erklärte, dass er in Kontakt mit dem Unternehmen stehe, um die Auswirkungen auf bereits gebuchte Pauschalreisen zu prüfen. Im Falle tatsächlicher Zahlungsunfähigkeit sorge er dafür, dass geleistete Zahlungen erstattet werden und kümmere sich gegebenenfalls auch um die Rückreise aus dem Urlaubsort.
Gerade wenn du spontan und kurzfristig nach Zypern buchst – also als echte Last-Minute-Reise – ist der DRSF-Sicherungsschein dein wichtigstes Dokument. Sofern eine Reise als Pauschalreise über den Reisesicherungsfonds abgesichert ist, erhält der Kunde zusammen mit seinen Buchungsunterlagen einen entsprechenden Sicherungsschein. Es empfiehlt sich, diesen sorgfältig aufzubewahren, um im Falle einer Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert zu sein.
Ab November 2026 profitieren Reisende außerdem von sinkenden Beiträgen im System: Die im DRSF gegen Insolvenz abgesicherten Reiseveranstalter werden finanziell weiter entlastet – die Entgelte werden zum Absicherungsjahr ab 1. November 2026 von 0,5 auf 0,25 Prozent des absicherungspflichtigen Pauschalreiseumsatzes abgesenkt. Das stärkt die Finanzkraft des Fonds und damit auch deinen Schutz als Urlauber nachhaltig.
Die Pleiten von Attika Reisen und die Krise bei Cocktail Holidays zeigen ein Muster: Spezialanbieter, die sich auf einzelne Destinationen wie Zypern konzentrieren, sind wirtschaftlich verwundbar. Wenn ein Schlüsselperson ausfällt, die Buchungszahlen einbrechen oder Lieferanten auf Vorkasse bestehen, kann das Kartenhaus schnell kollabieren.
Dieses Muster ist kein Einzelfall. Über die letzten zwölf Monate waren nicht nur Airlines, sondern auch eine Reihe von Veranstaltern für Kreuzfahrten, Touren und verschiedene Urlaubspakete gezwungen, Insolvenzschutz zu beantragen. Allein in Großbritannien stellten die Veranstalter Great Little Escapes und Jetline innerhalb weniger Wochen im Sommer 2025 den Betrieb ein; in Island, Schweden und Ungarn traf es jeweils weitere Reiseanbieter.
Für dich als Zypern-Fan bedeutet das: Buche deine Pauschalreise stets bei einem DRSF-gesicherten Veranstalter und prüfe vor der Buchung, ob der Anbieter tatsächlich aktuell im DRSF-Register geführt wird.
Gerade wenn du unter Zeitdruck buchst, lohnt sich ein kurzer Sicherheits-Check. Hier sind die wichtigsten Punkte, bevor du dein Last-Minute-Schnäppchen nach Zypern buchst:
Die Insolvenzen einzelner Anbieter trüben den Blick auf das Reiseziel selbst nicht. Zypern gilt als eine der vielseitigsten Mittelmeerinseln: türkisfarbene Buchten in der Nähe von Paphos, das pulsierende Nachtleben in Ayia Napa, Weltkulturerbe-Stätten wie Kourion und ein mediterranes Klima, das bis weit in den Herbst reicht – ideale Bedingungen für Last-Minute-Urlaube.
Große, DRSF-gesicherte Veranstalter wie TUI, DERTOUR oder ITS bieten weiterhin umfangreiche Zypern-Programme mit Flug und Unterkunft. Diese Last-Minute-Reisen sind vollständig insolvenzabgesichert, und du profitierst zusätzlich von der Marktmacht der Großveranstalter, die im Krisenfall Ausweichlösungen schneller organisieren können als kleine Spezialanbieter.
Wer dennoch bei einem Spezialveranstalter buchen möchte – etwa weil er besondere Nischen wie Segelurlaub, Agrotourismus oder Welterbe-Touren abdeckt –, sollte den DRSF-Status doppelt prüfen und im Zweifel über ein etabliertes Gruppenreise- oder Individualreisen-Portal buchen, das eine zusätzliche Absicherungsebene bietet.
Die Pleiten von Attika Reisen und die Schieflage von Cocktail Holidays sind kein Zufall, sondern Teil eines größeren Trends. Das plötzliche Aus mehrerer europäischer Reiseunternehmen verdeutlicht eine wachsende Krise im europäischen Tourismussektor. Gestiegene Betriebskosten, Lieferantenrisiken, der Druck durch Online-Direktbuchungen und wirtschaftliche Unsicherheiten setzen vor allem mittelgroße Nischenanbieter unter Druck.
Auch das Zypern-Marktumfeld zeigt laut Eurostat Bewegung: Zypern verzeichnete im zweiten Quartal 2026 den zweitstärksten Rückgang bei Unternehmens-Insolvenzanmeldungen in der EU – die Zahlen sanken um 41,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das ist für die zypriotische Wirtschaft ein positives Signal, ändert aber nichts daran, dass auf der Veranstalterseite in Deutschland und Europa weiterhin Vorsicht geboten ist.
Wer seinen Urlaub auf sicherem Fundament plant, findet auf reiseveranstalter.com/news stets aktuelle Informationen zu Marktveränderungen, neuen Programmen und Absicherungstipps.
Passende Angebote: Last Minute Reisen · Pauschalreisen · Gruppenreisen · Individualreisen
Wenn du eine Pauschalreise nach Zypern gebucht hast und dein Veranstalter beim Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) abgesichert ist, werden bereits geleistete Zahlungen erstattet. Bist du bereits vor Ort, organisiert der DRSF gegebenenfalls auch deine Rückreise. Wichtig: Bewahre deinen Sicherungsschein gut auf – er ist dein Anspruchsnachweis.
Besuche die offizielle DRSF-Website (drsf.reise) und nutze das dort hinterlegte Register. Dort siehst du auch, ob gegen einen Anbieter bereits ein Insolvenzantrag gestellt wurde. Liegt ein solcher Antrag vor – wie bei Attika Reisen –, wird dieser öffentlich gelistet.
Nein. Der DRSF-Schutz gilt ausschließlich für Pauschalreisen und Reisen mit verbundenen Reiseleistungen. Buchst du Flug und Hotel separat, empfiehlt sich eine zusätzliche Reiserücktritts- oder Reiseabbruchversicherung sowie die Zahlung per Kreditkarte, um im Notfall eine Rückbuchung zu ermöglichen.
Kunden von Cocktail Holidays, die auf Zypern ankamen, mussten feststellen, dass ihre Hotelreservierungen nicht bezahlt worden waren. Da es sich um einen rumänischen Veranstalter handelte, griff der deutsche DRSF nicht. Betroffene mussten über lokale Versicherungen und Verbraucherschutzstellen vorgehen – ein zeitaufwendiger Prozess. Die Lehre: Buche möglichst über DRSF-gesicherte, in Deutschland registrierte Veranstalter.
Marktführer wie TUI, DERTOUR und ITS sind DRSF-Mitglieder und bieten umfangreiche Zypern-Programme an. Auch FTI war einst DRSF-Mitglied, meldete jedoch im Juni 2024 selbst Insolvenz an – ein Zeichen, dass Größe allein kein Garant ist. Prüfe den Status immer aktuell auf drsf.reise.
Im Fall von Attika Reisen wurden im November 2023 keine Sicherungsscheine mehr mit neuen Buchungsunterlagen verschickt. Das bedeutet: Buchst du bei einem Veranstalter, der sich bereits in der Schieflage befindet, könnte dein Schutz lückenhaft sein. Fordere den Sicherungsschein daher immer aktiv ein und prüfe ihn auf Vollständigkeit.
Weiterlesen17. Oktober 2026 09:32
Gleich mehrere deutsche Reiseveranstalter haben in den letzten Wochen frische Spanien-Programme für 2026 und 2027 veröffentlicht: SKR Reisen schickt neue Städtereisen und eine brandneue Andalusien-Rundreise ins Rennen, ABANICO Individuell Reisen erweitert sein Portfolio um Luxus-Zugreisen und exklusive Festspielreisen, und Eberhardt Travel hat im August seinen neuen Katalog mit Katalonien-Rundreisen und Balearen-Inselhüpfen vorgestellt. Für alle, die Spanien abseits des All-Inclusive-Strandes erleben wollen, kommen diese Neuheiten genau zur richtigen Zeit – der Herbst ist eine der schönsten Reisezeiten auf der Iberischen Halbinsel.

Die Nachfrage nach individuell gestalteten Spanien-Reisen hat in diesem Jahr deutlich angezogen. Christoph Albrecht, Geschäftsführer von SKR Reisen, betont: „Die beliebtesten Destinationen sind Italien, Portugal, Spanien und das Baltikum." Der Kölner Spezialist für Individualreisen und kleine Gruppen reagiert mit einem besonders breiten Spanien-Portfolio auf diesen Trend. SKR Reisen präsentiert seinen neuen Europakatalog mit 163 exklusiven Reiseideen in 32 Ländern – mit über 2.400 buchbaren Terminen bis Ende 2026.
Auch der Dresdner Anbieter Eberhardt Travel hat reagiert: Er hat seine neuen Kataloge „Europa", „Kreuzfahrt" sowie „Reisen für Singles und Alleinreisende" veröffentlicht. Spanien ergänzt das Programm unter anderem mit einer neuen Katalonien-Rundreise und einem Inselhüpfen auf den Balearen. Beide Veranstalter sprechen damit genau jene Reisenden an, die auf reiseveranstalter.com nach maßgeschneiderten Spanien-Erlebnissen suchen – unabhängig vom Massentourismus.
SKR Reisen bietet eines der größten Angebote für Spanien-Reisen in kleinen Gruppen im deutschsprachigen Raum. Dabei sind die Gruppengrößen bewusst klein gehalten: Mit einer Gruppengröße von meist 4 bis 16 Gästen stehen dabei echte Begegnungen im Mittelpunkt, die in großen Gruppen so nicht möglich wären.
Besonders hervorzuheben sind die für 2026/27 völlig neu entwickelten Spanien-Reisen:
Für alle, die lieber individuell reisen, bietet SKR Privat ganz auf die Kundenwünsche zugeschnittene Erlebnisreisen. Das ist besonders interessant, wenn du Spanien nicht auf vorgegebenen Routen, sondern auf eigene Faust erkunden willst – mit professioneller Rückendeckung eines erfahrenen Veranstalters. Schau dir aktuelle Angebote direkt unter Erlebnisreisen an.
Wer Spanien als ausgesprochener Individualist und mit kulturellem Tiefgang erleben möchte, für den ist ABANICO Individuell Reisen aus Korntal bei Stuttgart seit Jahrzehnten eine erste Adresse. ABANICO ist ein deutscher Reiseveranstalter für Individualreisen, Gruppenreisen, Luxus-Zugreisen, Mietwagenreisen, Selbstfahrerreisen und Wanderreisen in Europa, mit besonderem Schwerpunkt auf Spanien und Portugal – seit über 40 Jahren werden persönlich konzipierte Reiseprogramme mit handverlesenen Unterkünften entwickelt.
Zu Jahresbeginn 2026 hat ABANICO sein Portfolio um ein völlig neues Segment erweitert: Der deutsche Reiseveranstalter ABANICO Individuell Reisen erweitert sein Portfolio um sorgfältig konzipierte Luxus-Zugreisen durch Spanien – die neuen Reisen verbinden komfortables, entschleunigtes Unterwegssein mit kulturellem Anspruch.
Mit den neuen Zugreisen reagiert ABANICO auf eine wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Reiseformen. Die Routen führen durch Nordspanien und Andalusien und werden an Bord historischer Premiumzüge angeboten, die teilweise als rollende Boutique-Hotels konzipiert sind – übernachtet wird in Suiten, begleitet von einem abgestimmten Ausflugsprogramm mit kulturellem und gastronomischem Schwerpunkt.
Im Mittelpunkt der Reisen stehen ausgewählte Strecken, die abseits klassischer Verkehrsachsen verlaufen und Regionen erschließen, die auf herkömmlichem Weg nur schwer zugänglich sind. Ergänzt werden die Zugfahrten durch geführte Besichtigungen historischer Städte, UNESCO-Welterbestätten sowie landschaftlich prägender Kultur- und Naturräume.
Für 2026 und 2027 hat ABANICO zudem eine exklusive Festspielreise im Programm: Als aktuelles Highlight bietet der Veranstalter eine individuelle Festspielreise zum 75. Festival Internacional de Música y Danza Granada 2026 an – mit historischen Aufführungsorten in der Alhambra. Derartige Last-Minute-Reisen nach Andalusien sind erfahrungsgemäß schnell ausgebucht – wer plant, sollte also zügig handeln.
Für seine langjährige Arbeit und sein Engagement jenseits der Touristenströme wurde ABANICO vom Spanischen Ministerium für Tourismus und dem Spanischen Fremdenverkehrsamt mit dem Spain Tourism Award geehrt.
Der Dresdner Traditionsspezialist Eberhardt Travel hat im August 2026 seinen neuen Katalog für 2027/28 veröffentlicht und Spanien dabei klar gestärkt. Das Angebot umfasst Rund- und Studienreisen, Singlereisen und barrierefreie Angebote ebenso wie Fluss- und Hochseekreuzfahrten – im Fokus stehen persönliche Reisebegleitung, kleine Gruppen und authentische Erlebnisse.
Besonders für Alleinreisende gibt es frische Neuheiten: Neu im Single-Programm sind unter anderem Reisen nach Barcelona sowie auf die Azoren und nach Norwegen – der neue Single-Katalog, der weitere speziell auf Alleinreisende zugeschnittene Reiseangebote bündelt, ist ab sofort kostenfrei bestellbar. Genau das macht Spanien im Rahmen einer Flugreise oder Pauschalreise auch für Solo-Reisende so attraktiv: Man reist in kleiner Gruppe, erlebt das Land aber mit dem Feeling individueller Freiheit.
Spanien hat für Individualreisende schlicht alles: kulturelle Highlights von Weltrang, eine beneidenswert vielfältige Landschaft und eine hervorragende Infrastruktur. Die drei Veranstalter bedienen dabei unterschiedliche Geschmäcker:
Die neuen Spanien-Programme decken eine breite Preisspanne ab:
Ein wichtiger Tipp: Die starken Vorausbuchungen für 2026 unterstreichen, dass beliebte Termine schnell ausgebucht sind. Wer also eine der neuen Spanien-Individualreisen im Blick hat, sollte nicht zu lange warten. Das gilt insbesondere für die Festspielreise nach Granada und die Andalusien-Deluxe-Route von SKR Reisen, die ausdrücklich als neue Entwicklung ausgewiesen sind.
Für aktuelle Reise-News rund um Spanien und andere Ziele schau regelmäßig im Newsbereich von reiseveranstalter.com vorbei – wir halten dich über neue Programme, Preisaktionen und Reisewarnungen auf dem Laufenden.
Passende Angebote: News · Individualreisen · Erlebnisreisen · Flugreisen
Gleich mehrere deutsche Spezialisten sind aktiv: SKR Reisen hat neue Städtereisen nach Barcelona und eine neue Andalusien-Rundreise ins Programm genommen, ABANICO Individuell Reisen bietet neue Luxus-Zugreisen und Festspielreisen an, und Eberhardt Travel hat mit seinem Katalog 2027/28 eine neue Katalonien-Rundreise sowie ein Balearen-Inselhüpfen veröffentlicht.
Die Preise beginnen bei rund 1.699 Euro pro Person für die neue 7-tägige Barcelona-Städtereise (ohne Flug). Die neue 9-tägige Andalusien-Rundreise kostet ab 2.699 Euro inklusive Flug, das neue Andalusien-Deluxe-Programm mit 5-Sterne-Hotels ab 4.499 Euro inklusive Flug.
In einer kleinen Gruppe von meist 4 bis 16 Gästen hast du deutlich mehr Flexibilität, Nähe zur lokalen Bevölkerung und authentischere Erlebnisse als in großen Reisebusbusgruppen. Gleichzeitig profitierst du von einer professionellen deutschsprachigen Reiseleitung und Rundum-Sorglos-Planung.
Andalusien (Sevilla, Granada, Córdoba), Katalonien (Barcelona), Nordspanien entlang des Jakobswegs sowie die Balearen (Mallorca, Menorca) gehören zu den beliebtesten Zielen für Individualreisende. Die neuen Programme bedienen all diese Regionen.
Ja – Eberhardt Travel hat Barcelona und die Azoren explizit in sein neues Single-Programm aufgenommen. Der neue Single-Katalog ist kostenfrei bestellbar. Auch SKR Reisen richtet seine Kleingruppenreisen ausdrücklich an Reisende, die allein, aber nicht einsam unterwegs sein möchten.
ABANICO bietet seit Anfang 2026 Reisen mit historischen Premiumzügen durch Andalusien und Nordspanien an. Die Züge fungieren als rollende Boutique-Hotels mit Suiten. Übernachtet wird an Bord, ergänzt durch geführte Besichtigungen von UNESCO-Welterbestätten und kulinarische Highlights. Die Reisen sind Teil des Individualreise-Portfolios und können mit weiteren Aufenthalten in Spanien kombiniert werden.
Frühling (April/Mai) und Herbst (September bis November) gelten als ideale Reisezeiten: Die Temperaturen sind angenehm, die Touristenströme geringer und die Kulturangebote auf dem Höhepunkt. Viele der neuen Programme – darunter die SKR-Andalusien-Routen und ABANICO-Reisen – laufen bis tief in den Oktober 2026 hinein.
Weiterlesen
„Die Reise vom 11.10.- 18.10. von Magdeburg..."