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Aktuelles
20. September 2026 09:32
Der HolidayCheck Award 2026 ist vergeben – und Mallorca dominiert das Spanien-Ranking wie kein zweites Ziel. Auf Basis von mehr als 892.000 geprüften Gästebewertungen wurden 717 Hotels aus 36 Ländern ausgezeichnet, darunter so viele mallorquinische Betriebe wie nie zuvor. Was steckt hinter dem Award, welche Hotels haben gewonnen – und was bedeutet das konkret für deine nächste Pauschalreise?

Keine Jury, keine Redaktionswahl, keine bezahlten Plätze: Der HolidayCheck Award basiert ausschließlich auf echten Stimmen echter Urlauber. Aktuelle Reise-News rund um Auszeichnungen und Rankings gibt es immer wieder – doch dieser Award sticht heraus, weil er methodisch besonders sauber ist.
Grundlage der diesjährigen Vergabe sind Bewertungen aus dem Zeitraum 1. Dezember 2024 bis 30. November 2025. Nur Unterkünfte, die in diesem Zeitfenster mindestens 50 Bewertungen und eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 Prozent erreichten sowie keinen Verstoß gegen den Code of Conduct aufwiesen, kamen überhaupt in die Wertung.
Neben dem regulären Award gibt es eine besonders begehrte Stufe: den Gold Award. Diesen erhalten nur Hotels, die ihre hohe Qualität und Gästezufriedenheit über mindestens fünf Jahre hinweg nachgewiesen haben. 173 von 717 ausgezeichneten Hotels weltweit tragen in diesem Jahr das goldene Prädikat – ein klares Signal für nachhaltige Servicequalität statt einmaliger Glanzleistung.
Unter den Siegerhotels in Spanien fällt sofort auf: Mallorca besetzt die oberen Plätze des Länder-Rankings nahezu vollständig. In Spanien wurden insgesamt 31 Hotels mit dem Gold Award ausgezeichnet – ein großer Teil davon liegt auf der Baleareninsel. Im Mittelmeer-Ranking belegen gleich sechs der zehn bestplatzierten Hotels den Gold-Award-Status, und das beliebteste ist ein mallorquinisches Haus.
Die Liste zeigt: Mallorca deckt nahezu alle Reise-Typen ab – vom Luxus-Adults-only-Resort bis zum familienfreundlichen Landhotel, vom Boutiquehotel bis zum klassischen Strandresort.
Die Auszeichnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Mallorca international in der Kritik steht: Overtourism-Debatten, Mietpreisexplosionen in Palma und lokale Proteste bestimmen die Schlagzeilen. Dass die Baleareninsel im größten deutschsprachigen Hotelbewertungs-Ranking dennoch ganz oben steht, lässt sich auf einen entscheidenden Faktor zurückführen: die Verlässlichkeit der Hotels selbst.
Geopolitische Unsicherheiten – insbesondere im Nahen Osten – beeinflussen die Reiseentscheidungen für die Sommersaison 2026 erheblich. Ziele, die als sicher und zuverlässig gelten, profitieren davon unmittelbar. Spanien und die Balearen verzeichnen in diesem Kontext eine besonders hohe Nachfrage. Wer sich also für eine Fernreise in eine politisch instabile Region nicht erwärmen kann, findet in Mallorca ein erprobtes, vielfach ausgezeichnetes Alternativziel mit kurzen Flugzeiten aus allen deutschen Großstädten.
Ein Award wie der von HolidayCheck ist kein Marketing-Instrument, sondern ein belastbarer Qualitätsindikator – denn er spiegelt ausschließlich das Urteil der Gäste wider, die tatsächlich dort übernachtet haben. Für dich als Reisenden hat das handfeste Konsequenzen bei der Wahl deines Veranstalters und deines Hotels:
Die prämierten Häuser auf Mallorca zeigen eine bemerkenswerte Bandbreite. Paare ohne Kinder finden in Adults-only-Häusern wie dem Mar Azul oder dem CM Mallorca Palace ruhige Refugien fernab von Familientrubel. Familien mit Kindern sind im Agroturismo Can Pere Rei oder im Grupotel Parc Natural gut aufgehoben. Wer Wert auf persönlichen Service und Charme legt, liegt mit kleineren Boutique-Hotels wie dem Diamante Paguera richtig. Und für budgetbewusste Reisende bietet das Hotel Biniamar laut Gästeurteilen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf der Insel.
Wer über Individualreisen nachdenkt oder Mallorca jenseits der klassischen Strandhotels erkunden möchte, findet in der preisgekrönten Finca-Kultur des Nordens – etwa rund um Son Serra de Marina und Alcúdia – eine authentische Alternative zum All-Inclusive-Betrieb an der Südküste.
Die HolidayCheck-Auswertung liefert eine klare Botschaft: Mallorca ist nicht nur das meistgebuchte Reiseziel Deutschlands, sondern auch eines der bestbewerteten. Die Kombination aus kurzer Anreise, mediterranem Klima, kultureller Vielfalt – von der gotischen Kathedrale La Seu in Palma bis zur Serra de Tramuntana im UNESCO-Welterbe – und einem dichten Netz erstklassiger Hotels macht die Insel auch 2026 zur sicheren Wahl für Urlauber, die keine Kompromisse bei der Qualität eingehen wollen.
Das bestätigt auch das Mittelmeer-Ranking des Awards: Mallorca belegt im direkten Vergleich mit Griechenland, Kroatien, der Türkei und weiteren Mitbewerbern einen Spitzenplatz. Wer Qualitätssicherheit sucht, findet in den prämierten Hotels eine verlässliche Orientierung – unabhängig davon, ob er selbst bucht oder über einen Reiseveranstalter bucht.
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Der HolidayCheck Award ist eine jährliche Auszeichnung, die ausschließlich auf echten Gästebewertungen basiert. 2026 wurden über 892.000 geprüfte Bewertungen aus dem Zeitraum Dezember 2024 bis November 2025 ausgewertet. Nur Hotels mit mindestens 50 Bewertungen, einer Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 % und ohne Richtlinienverstöße können ausgezeichnet werden. HolidayCheck nimmt keinerlei redaktionellen Einfluss auf die Vergabe.
Der Gold Award wird nur an Hotels vergeben, die ihren Award-Status über mindestens fünf Jahre hinweg ununterbrochen gehalten haben. Er steht damit für langfristig konstante Qualität statt für ein einmaliges Ausnahmejahr. 2026 trugen weltweit 173 der 717 ausgezeichneten Häuser das Gold-Prädikat.
Zu den Gold-Award-Trägern auf Mallorca zählen unter anderem das Mar Azul PurEstil Hotel & Spa in Cala Ratjada (Platz 1 in Spanien), der Agroturismo Can Pere Rei in Son Serra de Marina, das CM Mallorca Palace – Adults Only in Sa Coma, das Son Moll Sentits Hotel & Spa und die Villa Columbus in Paguera.
Geopolitische Unsicherheiten lenken viele Reisende in vertraute, als sicher geltende Destinationen. Mallorca profitiert davon durch kurze Flugzeiten, ein bewährtes Hotelangebot und eine breite Zielgruppenabdeckung – von Familien bis zu Paaren, von Budget bis Luxus. Die Award-Daten zeigen, dass die Qualität vieler Häuser trotz hoher Gästezahlen konstant hoch bleibt.
Ja. Die meisten der ausgezeichneten Hotels auf Mallorca sind auch über klassische Pauschal- und Last-Minute-Anbieter buchbar. Der Vorteil: Du profitierst gleichzeitig vom gesetzlichen Insolvenzschutz einer Pauschalreise und von der zertifizierten Qualität des Awards – oft zu günstigeren Konditionen als bei Direktbuchung.
Während der HolidayCheck Award ausschließlich Hotels bewertet und auf Gästebewertungen setzt, analysiert der DtGV Deutsche Kunden-Award branchenübergreifend Unternehmen – also auch Reiseveranstalter, Buchungsportale und Reisebüros – auf Basis von Kundenurteilen zu Kundenzufriedenheit, Kundenservice und Preis-Leistungs-Verhältnis. Beide Awards ergänzen sich bei der Auswahl von Unterkunft und Anbieter sinnvoll.
Weiterlesen19. September 2026 09:32
Spanien steuert 2026 auf einen historischen Tourismusrekord zu: Laut Zahlen des Deutschen Reiseverbands (DRV), des spanischen Fremdenverkehrsamts Turespaña und des World Travel & Tourism Council (WTTC) könnte das Land erstmals die Marke von 100 Millionen internationalen Besuchern knacken – und dabei gleichzeitig Einnahmen von rund 121 Milliarden Euro erzielen. Für dich als Reisende oder Reisenden hat das konkrete Auswirkungen: auf Verfügbarkeit, Preise und die Wahl des richtigen Reisezeitpunkts. Hier bekommst du alle wichtigen Fakten im Überblick.

Anfang März 2026 veröffentlichte der Deutsche Reiseverband (DRV) seine mit Spannung erwartete Datensammlung „Zahlen und Fakten 2025". Der Rückblick auf das Jahr 2025 zeigt: Die Ausgaben für Reisen und Urlaub sind auf Rekordhöhe, fast die Hälfte des Umsatzes entfällt auf Pauschalreisen, das Flugzeug baut seine Position als beliebtestes Verkehrsmittel aus, und der Anteil der Fernreisen steigt. Diese Ausgangslage schafft eine robuste Basis für das laufende Jahr – und Spanien profitiert davon überproportional.
Für 2026 prognostiziert der DRV Urlaubsausgaben der Deutschen von insgesamt 86 Milliarden Euro – ein Plus von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Reisenden bleibt laut Prognose jedoch knapp unter dem Vorjahr: Die Experten erwarten für 2026 rund 138 Millionen Reisende – weiterhin leicht unter den Werten von vor der Pandemie. Mehr Geld für weniger, aber qualitativ hochwertigere Reisen – das ist das Muster, das sich auch in den Spanien-Buchungen klar widerspiegelt.
Parallel dazu hat der WTTC im Mai 2026 eine bemerkenswerte Zahl veröffentlicht: Spanien wird im Jahr 2026 erneut Rekorde brechen und voraussichtlich Tourismuseinnahmen von 121 Milliarden Euro erzielen, ein Plus von 5,3 Prozent. Insgesamt steuert der Sektor Reisen und Tourismus dieses Jahr laut dem WTTC-Bericht 257 Milliarden Euro zum spanischen BIP bei – einem Wachstum von 3,7 Prozent und einem Anteil von 15,5 Prozent an der gesamten Wirtschaft.
Schaut man sich die DRV-Buchungsdaten für den Sommer 2026 genauer an, wird die Sonderstellung Spaniens deutlich. Die Top-Flugreise-Ziele im Sommer 2026 nach Umsatzhöhe sind: Türkei, Spanien, Griechenland, Ägypten, Italien, Portugal, Tunesien, Malediven, Bulgarien und Mauritius. Spanien belegt damit Platz zwei im Ranking der buchungsstärksten Reiseziele der Deutschen – und das mit beachtlichem Abstand zu Griechenland.
Gegenüber dem Vorjahr legt Spanien im deutschen Veranstaltermarkt zu. Die Flugpauschalreise verzeichnet mit einem Umsatzplus von 14 Prozent im Sommer eine besonders starke Nachfrage – 12 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr sprechen eine deutliche Sprache, wie DRV-Präsident Albin Loidl erläutert. Spanien zieht dabei als verlässliches, sicheres Reiseziel besonders viele Pauschalreisende an.
Auch das spanische Festland gehört bei den Frühbuchern zu den besonders stark nachgefragten Zielen, so die aktuellen Auswertungen von Travel Data + Analytics (TDA). Daneben wird Spanien vom DRV-Verbandschef als eine der klassischen Mittelmeerdestinationen – neben Türkei und Griechenland – besonders hervorgehoben. Das zeigt: Spanien ist kein Nischenprodukt, sondern der Kern des deutschen Reisemarkts.
Das spanische Fremdenverkehrsamt Turespaña hat im Frühsommer 2026 eine Prognose veröffentlicht, die die Branche aufhorchen lässt. Spanien rechnet zwischen Juni und September mit rund 43 Millionen internationalen Touristen – einem Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausgaben der Gäste sollen dabei um zehn Prozent auf rund 64 Milliarden Euro steigen.
Untermauert wird das durch die bereits vorliegenden Monatsdaten: Allein im April begrüßte Spanien rund 9,1 Millionen internationale Gäste – ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten vier Monaten des Jahres summierte sich die Zahl der ausländischen Besucher bereits auf 26,5 Millionen. Insgesamt besuchten in den ersten fünf Monaten 2026 über 36,8 Millionen Menschen das Land.
Spanien könnte 2026 einen neuen Meilenstein erreichen: Erstmals in der Geschichte könnte die Zahl der internationalen Touristen die Marke von 100 Millionen Besuchern überschreiten. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 erreichten die Touristeneinreisen mit fast 96,8 Millionen ihren Höhepunkt, der höchste Stand aller Zeiten – 3,2 Prozent mehr als 2024.
Hinter den nackten Zahlen steckt ein Mechanismus, den Marktforscher und Reiseveranstalter gleichermaßen beobachten: „Ausländer stufen Spanien als sicheres Land ein, das kommt uns als Urlaubsziel zugute", sagt Beatriz Oficialdegui von Destinia. Eine Studie der BBVA Research bestätigt: Die geopolitischen Spannungen in Konkurrenzländern seien für 30 bis 36 Prozent des Anstiegs bei den Übernachtungen verantwortlich.
Konkret heißt das: Wer sonst nach Dubai, Thailand oder in den Nahen Osten gereist wäre, bucht jetzt lieber eine Fernreise zu verlässlichen Destinationen – und Spanien gehört dazu. Wie Buchungsdaten von TUI zeigen, wichen Kunden nach dem Ausbruch des Krieges in der Golfregion zunächst auf Fernziele wie Japan und Hawaii aus – ein Teil dieser Reisenden findet aber auch den Weg zurück nach Spanien, das als sicherer „Anker" im europäischen Urlaubsmarkt gilt.
Vor allem Reisende aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich entscheiden sich weiterhin häufig für einen Urlaub in Spanien. Deutsche bilden dabei mit über vier Millionen Besuchern in den ersten fünf Monaten 2026 eine der wichtigsten Quellgruppen, auch wenn die Zahlen im Januar 2026 leicht unter dem Vorjahr lagen. Pauschalreisen sind dabei das bevorzugte Buchungsformat – besonders in unsicheren Zeiten.
Nicht alle Regionen entwickeln sich gleichmäßig. Die Kanarischen Inseln waren im Januar 2026 das beliebteste Reiseziel und empfingen 1,4 Millionen Touristen – ein Anstieg von 4,9 Prozent gegenüber Januar 2025. Damit bleiben die Kanaren ganzjährig das Zugpferd des spanischen Tourismus.
Im Sommer stehen andere Regionen im Fokus: Die Balearen waren das Top-Reiseziel im August 2025 und machten 22,5 Prozent des Gesamts aus – Katalonien (19,4 Prozent) und Andalusien (15,3 Prozent) folgten. Diese Verteilung dürfte sich 2026 nur wenig verschieben. Gleichzeitig boomt auch die Mittelmeerküste rund um Alicante: In einzelnen Anlagen stammen bis zu 40 Prozent der Gäste aus Deutschland, und Buchungsplattformen verzeichnen rund 75 Prozent mehr Fluganfragen als im Vorjahr.
Der Boom hat allerdings eine Kehrseite. Auf Mallorca landet jeden Tag eine Vielzahl von Feriengästen, während die Einheimischen organisiert dagegen protestieren: Rund 25.000 Einwohner demonstrierten laut Polizei in Palma, die Organisation „Menys Turisme, Més Vida" sprach von 70.000 Teilnehmern. In beliebten Ferienregionen werden Themen wie Wohnraummangel, Verkehrsbelastung und Umweltschutz zunehmend diskutiert.
Die Rekordnachfrage hat handfeste Konsequenzen für die Reiseplanung. Hotels, Ferienunterkünfte und Reiseveranstalter berichten von einer hohen Auslastung, während Fluggesellschaften ihre Kapazitäten auf beliebten Spanien-Strecken teilweise nochmals erhöht haben. Das bedeutet: Wer in der Hochsaison – also Juli bis September – nach Spanien reisen möchte, sollte möglichst frühzeitig buchen. Last-Minute-Reisen nach Spanien sind zwar möglich, aber in begehrten Regionen deutlich schwieriger zu finden als noch vor ein, zwei Jahren.
Gleichzeitig bleibt Spanien im internationalen Vergleich ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, besonders wenn du auf Individualreisen oder organisierte Gruppenreisen abseits der klassischen Hochburgen setzt. Spanien möchte ein Gegengewicht zu den stark frequentierten Küstenregionen schaffen und neue Formen des Reisens fördern – etwa Naturtourismus, Kulturtourismus und Reisen in kleinere Gemeinden.
Langfristig sieht der WTTC die Perspektive für Spanien sehr positiv: Bis 2036 soll der Beitrag des Sektors auf mehr als 310 Milliarden Euro steigen – rund 16,6 Prozent des spanischen BIP. Auf der Startseite von reiseveranstalter.com findest du aktuelle Angebote, Veranstaltervergleiche und weitere Reise-News, die dir bei der Planung helfen.
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Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. In den ersten fünf Monaten 2026 kamen bereits über 36,8 Millionen internationale Gäste – bei einem Sommer-Wachstum von sechs Prozent laut Turespaña ist die Marke von 100 Millionen für das Gesamtjahr realistisch, aber nicht garantiert. Geopolitische Unsicherheiten oder extreme Hitzewellen könnten das Wachstum bremsen.
Nach Umsatz liegt die Türkei vorn, gefolgt von Spanien und Griechenland. Spanien profitiert von seiner Rolle als sicheres, gut erreichbares Ziel mit breitem Angebot – von Strandurlaub bis Städtereise – und von der Umleitung von Buchungen aus instabileren Regionen wie dem Nahen Osten.
Die Preise steigen – sowohl für Flüge als auch für Unterkünfte. Grund sind hohe Nachfrage, gestiegene Betriebskosten und ein knappes Angebot in der Hochsaison. Pauschalreisen mit Frühbucherrabatt bieten oft noch die günstigsten Einstiegspreise. Wer flexibel ist, kann in der Schulterzeit (Mai oder Oktober) deutlich sparen.
Die Kanarischen Inseln führen im Winterhalbjahr (Anstieg von rund 4,9 Prozent im Januar 2026). Im Sommer dominieren die Balearen und Katalonien. Die Mittelmeerküste rund um Alicante verzeichnet bei Flugbuchungen sogar rund 75 Prozent mehr Anfragen als im Vorjahr.
Ja – Flugpauschalreisen nach Spanien verzeichnen laut DRV ein Umsatzplus von 14 Prozent, was auf eine sehr hohe Nachfrage hindeutet. Pauschalreisen bieten besonders in der aktuellen geopolitischen Lage zusätzliche Sicherheit durch gesetzlichen Insolvenzschutz. Frühzeitiges Buchen ist empfehlenswert, um Verfügbarkeit und Preis zu sichern.
Laut DRV steigt der Anteil der Fernreisen im deutschen Markt an. Für Spanien bedeutet das: Das Land zieht nicht nur klassische Kurz- und Mittelstreckenreisende an, sondern wird zunehmend auch als Alternative zu entfernteren Destinationen wie Südostasien oder dem Nahen Osten wahrgenommen – besonders von Familien und Pauschalreisenden, die auf Sicherheit setzen.
Weiterlesen18. September 2026 09:32
Zwei handfeste Neuigkeiten haben den deutschen Reisemarkt im Sommer 2026 aufgewühlt: Die neue EU-Pauschalreiserichtlinie (EU) 2026/1024 ist am 29. Mai 2026 in Kraft getreten und reformiert deinen Verbraucherschutz grundlegend – und der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) senkt zum 1. November 2026 seine Entgelte erneut, was die Branche um rund 70 Millionen Euro jährlich entlastet. Wer jetzt kurzfristig eine Last-Minute-Pauschalreise bucht, sollte beide Entwicklungen kennen.

Last-Minute-Reisende profitieren seit Jahrzehnten vom starken Schutzmantel des europäischen Pauschalreiserechts. Nun wurde dieser Schutz weiter ausgebaut: Die neue Richtlinie (EU) 2026/1024 wurde am 29. April 2026 beschlossen und am 8. Mai 2026 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie ändert die bisherige Richtlinie (EU) 2015/2302. Nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens trat die Richtlinie am 29. Mai 2026 in Kraft.
Für dich als Verbraucher in Deutschland heißt das: Die neuen Regelungen müssen in Deutschland erst bis zum 29. September 2028 umgesetzt werden und sind ab dem 29. März 2029 anzuwenden. Bis dahin gilt in Deutschland weiterhin das aktuelle Reiserecht. Trotzdem lohnt es sich, die Neuerungen schon jetzt zu kennen – denn sie geben dir einen Vorgeschmack, wohin die Reise geht.
Die Reform dreht sich vor allem um drei große Blöcke: schnellere Erstattungen, strengeren Insolvenzschutz und klarere Regeln rund um Gutscheine. Im Mittelpunkt stehen dabei die stornogebührenfreie Erstattung des Reisepreises bei einem Rücktritt wegen unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände und das Insolvenzabsicherungsrecht.
Insolvenzschutz, transparente Informationen, schnellere Erstattungen und klare Zuständigkeiten sollen verhindern, dass sich das Chaos der Corona-Jahre wiederholt.
Parallel zur EU-Reform gibt es eine konkrete Neuigkeit, die den deutschen Markt ab Herbst 2026 direkt betrifft: Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) senkt zum 1. November die Entgelte für Reiseveranstalter von 0,5 auf 0,25 Prozent des absicherungspflichtigen Pauschalreiseumsatzes. Zudem sinkt der sogenannte Startwert für Sicherheiten von sieben auf fünf Prozent.
Das klingt technisch, hat aber handfeste Konsequenzen: Nach Angaben des DRSF spart die Branche dadurch jährlich 70 Millionen Euro. DRV, Dertour Group und TUI begrüßen den Schritt, verlangen aber weitere Reformen. Der Hintergrund: Im Juli 2025 kündigte der DRSF eine gestaffelte Senkung der Entgelte an, da das gesetzliche Zielkapital schneller als erwartet aufgebaut worden sei. Damit ist die dritte Senkung in Folge: Die Senkung erfolgte in zwei Schritten: ab 1. September 2025 auf 0,75 Prozent, ab 1. November 2025 auf 0,5 Prozent. Knapp ein Jahr später, im Juni 2026, erfolgte eine Ankündigung zur dritten Entgeltsenkung ab 1. November 2026 auf 0,25 Prozent des absicherungspflichtigen Pauschalreiseumsatzes des Vorjahres.
Für dich als Urlauber bedeutet das: Der Insolvenzschutz, den du beim Kauf einer Pauschalreise genießt, bleibt vollumfänglich erhalten – er wird nur kostengünstiger für die Anbieter. Aus den Entgelten und Sicherheiten der Reiseanbieter bildet der DRSF sein Fondsvermögen, um im Insolvenzfall die Ansprüche der Reisenden zu bedienen. Der Fonds hält stets ausreichend liquide Mittel bereit, um Sicherungsfälle jeder Größenordnung zu bewältigen.
Dass der Schutz durch den DRSF keine leere Hülle ist, hat der bis dato größte Insolvenzfall der deutschen Touristikgeschichte bewiesen: Seit 1. November 2021 müssen Reiseveranstalter Kundengelder gegen Insolvenz absichern, meist über den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF). Bei der Insolvenz der FTI Group im Juni 2024 griff dieser Schutz nach § 651r BGB unabhängig vom Reiseantritt.
Im Mai 2026, knapp zwei Jahre nach der Insolvenz, hatten von den 223.000 zum Erstattungsprozess eingeladenen FTI- und Big-Xtra-Kunden mehr als 190.000 einen Antrag gestellt. Davon waren noch 0,2 Prozent der Anträge offen. Rund 33.000 betroffene Verbraucher hatten zu diesem Zeitpunkt noch keinen Antrag gestellt. In knapp zwei Jahren hat der DRSF für 98,5 Prozent der eingereichten Anträge eine Erstattung ausgezahlt, wobei 80 Prozent der Fälle vollständig erstattet und 18,5 Prozent teilweise erstattet wurden. 1,5 Prozent der Anträge wurden abgelehnt.
Das zeigt: Das System funktioniert – auch im Massenfall. Wer auf der Suche nach Last-Minute-Angeboten ist, kann sich beim Kauf einer gesetzlich definierten Pauschalreise auf diesen Schutz verlassen.
Beim DRSF sind mit Stand vom 30. Juni 2026 212 Reiseveranstalter abgesichert. Davon sind 171 mit einem Umsatz ab zehn Millionen Euro im Jahr gesetzlich zur Absicherung verpflichtet, 41 weitere Reiseveranstalter haben sich freiwillig angeschlossen. Nur Reiseveranstalter, die im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatz von weniger als 10 Millionen Euro erzielt haben, können sich alternativ durch eine Versicherung oder ein Kreditinstitut absichern.
Auf der DRSF-Website (drsf.reise) kannst du vorab prüfen, ob dein Veranstalter abgesichert ist – das ist besonders bei kurzfristigen Buchungen über weniger bekannte Anbieter empfehlenswert.
Nicht jedes Reisepaket ist automatisch eine Pauschalreise im rechtlichen Sinne. Eine Pauschalreise ist definiert als eine Reise, die mindestens zwei verschiedene Reiseleistungen – z. B. Flug und Hotel – für denselben Reisezeitraum umfasst und von einem Reiseveranstalter als Gesamtpaket angeboten wird (§ 651a BGB, Stand März 2026).
Bei einer Pauschalreise hast du nur einen Vertrag mit dem Reiseveranstalter, der für alle gebuchten Leistungen haftet. Reiseveranstalter sind zur Insolvenzabsicherung verpflichtet. Zahlungen vor Reiseantritt müssen Pauschalreisenden erstattet werden, wenn der Veranstalter pleite geht. Ereignet sich die Insolvenz während der Reise, müssen Urlauberinnen und Urlauber zurückbefördert werden.
Wer kurzfristig bucht, steht oft unter Zeitdruck – und prüft die Vertragsdetails weniger sorgfältig. Dabei gelten gerade bei Last-Minute-Pauschalreisen alle Verbraucherschutzrechte unverändert. Der Insolvenzschutz im Reiserecht dient dazu, dich als Reisenden vor dem Risiko zu schützen, dass du bereits Zahlungen geleistet hast, die Reise aber aufgrund der Insolvenz des Reiseveranstalters nicht stattfinden kann oder abgebrochen werden muss. Pauschalreisen werden häufig langfristig gebucht und Vorauszahlungen sind üblich. Bei Last-Minute-Buchungen ist der zeitliche Abstand zwischen Zahlung und Reiseantritt zwar kürzer – das Insolvenzrisiko besteht aber trotzdem.
Besonders brisant ist die Situation, wenn die Insolvenz während der Reise eintritt, da Leistungserbringer wie Hotels oder Fluggesellschaften Leistungen verweigern könnten, wenn sie vom Reiseveranstalter noch nicht bezahlt wurden. Genau für diesen Fall bist du durch den Insolvenzschutz abgesichert: Du hast Anspruch auf Rückbeförderung und Erstattung.
Auch bei Fernreisen, die du kurzfristig als Pauschalpaket buchst, gelten dieselben Schutzrechte – unabhängig davon, ob du nach Mallorca, Thailand oder in die Karibik fliegst.
Die Mitgliedstaaten der EU haben ab dem Inkrafttreten 28 Monate Zeit für die Umsetzung, die Regeln werden anschließend nach einer weiteren Übergangsfrist von sechs Monaten gelten. Gültig in Deutschland sind die neuen Regeln ab Ende März 2029. Das klingt weit weg – aber Veranstalter und Pauschalreise-Anbieter werden sich bereits vorher auf die neuen Standards einstellen.
Bis dahin bleibt das bewährte System aus DRSF-Absicherung, Sicherungsschein und BGB-Schutz in Kraft. Die Reform modernisiert das europäische Pauschalreiserecht und zieht die Lehren aus einer der größten Krisen der Tourismusbranche. Ziel ist dabei neben einem stärkeren Verbraucherschutz vor allem mehr Rechtssicherheit für alle Beteiligten. Auf der Startseite von reiseveranstalter.com findest du stets aktuelle Pauschal- und Last-Minute-Angebote von geprüften Veranstaltern – mit vollem DRSF-Schutz. Weitere Reise-News zu Regulierung, Verbraucherschutz und Branchentrends findest du in unserem Nachrichtenbereich.
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Die Richtlinie (EU) 2026/1024 ist am 29. Mai 2026 in Kraft getreten. Deutschland muss sie bis zum 29. September 2028 in nationales Recht umsetzen; angewendet werden die neuen Regeln ab dem 29. März 2029. Bis dahin gilt das aktuelle Reiserecht weiter.
Bei Insolvenz eines Reiseveranstalters müssen Reisende künftig innerhalb von maximal sechs Monaten eine vollständige Rückerstattung erhalten. Auch Gutscheine fallen unter den Insolvenzschutz – eine wichtige Lektion aus der Corona-Krise. Vorauszahlungen sollen auf maximal 25 % begrenzt werden.
Der DRSF ist die zentrale Insolvenzsicherung für Pauschalreisen in Deutschland. Er verwaltet ein Fondsvermögen, das aus Beiträgen der Reiseveranstalter gebildet wird. Geht dein Veranstalter pleite, erstattet der DRSF deine Vorauszahlungen und organisiert nötigenfalls deinen Rücktransport. Mit Stand 30. Juni 2026 sind 212 Reiseveranstalter beim DRSF abgesichert.
Der DRSF hat sein gesetzlich vorgeschriebenes Zielkapital schneller aufgebaut als erwartet. Zum 1. November 2026 sinkt der Beitragssatz von 0,5 % auf 0,25 % des absicherungspflichtigen Pauschalreiseumsatzes. Das entlastet die Branche um rund 70 Millionen Euro jährlich, ohne den Schutz für Reisende zu schmälern.
Eine Pauschalreise im rechtlichen Sinne liegt vor, wenn mindestens zwei verschiedene Reiseleistungen (z. B. Flug + Hotel) zu einem Gesamtpreis von einem einzigen Veranstalter gebucht werden. Du erhältst dann einen Sicherungsschein als Nachweis der Insolvenzabsicherung. Prüfe außerdem, ob dein Veranstalter auf der DRSF-Liste (drsf.reise) steht.
Laut der neuen EU-Richtlinie (EU) 2026/1024 müssen Gutscheine freiwillig sein und dürfen eine maximale Laufzeit von zwölf Monaten haben. Du hast das Recht, einen Gutschein innerhalb von 14 Tagen abzulehnen und stattdessen dein Geld zurückzufordern. Außerdem fallen Gutscheine künftig unter den Insolvenzschutz.
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